Nicht nur die größten Perlen und Diamanten, sondern unsere Träume werden verkauft! Vieles, wird von Jemandem bestellt, und viele Plätze sind in unseren Herzen nutzlos genommen. Unseren Sachen liegt manchmal, oft unsere Habgier zugrunde, aber soll jede Liebe, in dem ursprünglichen Sinne des Wortes, den kein Raubvogel mit seiner schmutzigen Schnabel vernichten kann, uns zugrunde richten? Unsere Zwecke, die uns heute begeistern, können im Frühjahr die Steine verunreinigen, wenn der Mai kommt, nichts mehr... Wir haben Angst immer vor etwas. Was können wir verlieren?! Nein, meine Lieben, ich meine jedoch, daß mit uns etwas passiert, und etwas klappt.
Alex sitzt schon am Tisch, trinkt Kaffee und raucht. In dem Zimmer ist wieder teilweise dunkel, nur unser junger Mann und noch eine alte, klägliche Lampe, die auf dem Tisch steht, sind heiß. In dem jungen Mann und der Lampe brennt das Blut. Ich gehe nach Hause, Alex, und du? Bis wohin willst du hier bleiben? Aufstehen! Der Vater schreit. Nein, ich will hier bleiben. Wenn Nana kommt, sag zu ihr, daß ich fahren musste. Deine Mutter sitzt vielleicht wieder in diesem Hotel und redet mit ihrer Freundin über die schöne Kunst. Ich komme unterwegs in Kvareli an ihr vorbei. Gut, ich gehe nach Hause, schon. Es ist schon zwei Uhr zwanzig. Hast du kein Geld? Fragt Vater ihn. Nein, keinen Groschen. Ich hätte dir etwas gerne gegeben, aber habe ich selbst auch nichts. Nein, ich brauche nichts, wirklich nichts, Nana hat hier mir eine kleine Arbeit gefunden und wenn ich zurückkomme, Robinson wird mir mit seinem Bus fahren, sagt Alex. Was? Du überraschst mich: hier gibt es, wieviel ich weiß, keine Arbeit. Ihr Nachbar braucht einen Hirten; er hat zweiundzwanzig Kühe. Er gibt mir morgen Gurken, Wurst, Eier, filterlose Zigaretten und 3 Lari. Der Vater steht neben dem Tisch und sagt nichts. Ich ärgere mich über alles, muß jedoch schweigen: meine Lage ist nichts im Vergleich zu diesen schrecklichen, tödlichen Filmen, Fernsehprogrammen, die ich zu Hause an jedem Tag zwangsläufig sehe, weil ich kein einziges Zimmer habe und ohne sie ganz allein nirgendwo leben kann, schreit Alex, ich brauche gute Frauen. Welche normale Frau wird dich lieben, erhebt die Stimme der Vater, du bist nichts und niemand. Sie, Frauen brauchen nur ausgerechnet gesunde, starke, interessante Männer, die ihnen etwas wirklich geben, schenken können. Du weißt das bis heute nicht? Warum erkläre ich dir alles so grob, direkt? _ Ich hasse mich, dass ich das tue. Du kannst nichts tun! Zwei Jahre sitzt du, ohne unser Haus zu verlassen. Du hast keine Freunde, du kritisierst nur immer alle und alles, du fühlst dich immer besser, wenn du über jemanden lachst und niemand das sieht. Sind alle verrückt? Nur deine Meinungen sind richtig? Haben die anderen Leute kein Recht, etwas zu sagen? Alex schweigt. Ich will in Achalsopeli bleiben, antwortet er ihn ruhig. Und was willst du tun: immer diese Kühe und Ochsen sehen? Ja, antwortet Alex, in einem anderen Haus will ich wohnen. Du kannst ruhig bleiben: ich werde die Miete selbst irgendwie konsolidieren. Ah, so? Verzeihe mir, aber das kann ich nicht zulassen: ein junger Hirt, der in diesem fremden Dorfe in einem fremden Haus wohnt! Ist das normal? Aus allen Ecken werden die Leute kommen; ja, man wird dich gut verstehen: ein Mensch, der seine Eltern nicht liebt, noch mehr: er hasst sie so, daß er sein Haus, in dem er geboren worden ist, verläßt. Glaube mir: jeder dunklen Sache, jedes unvorstellbaren Verbrechens wird man dich verdächtigen. Das ist der kürzeste Weg, der dich nur zum Gefängnis und nirgendwohin mehr, führen kann. Ja. Mit meinen Lippen spricht die Wahrheit. Aber ich sage nicht, daß ich euch nicht liebe, Alex hat ein trauriges Gesicht, ich liebe euch, in einigen Wochen fahre ich nach Tiflis. Dann komme ich zurück. Unterhalten wir uns über meine Zukunft, wenn du willst: mir ist ohnehin alles klar und egal.