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Glück
Erstes Kapitel
Valeri Rondeli sitzt in seinem Arbeitszimmer und ganz oberflächlich denkt an den Urlaub, im Sommer, den er in diesem Jahr schon auf Mallorca verbringen will. Niemand kontrolliert ihn, er kann seinen Arbeitsplatz immer sofort verlassen und fahren, aber sein Beruf ist ihm heilig, dessen Form er immer individuell bestimmt, und in seinem eigenen Büro fühlt er sich auch, in seinem braunen Ledersessel ganz glücklich, ruhig, ein wenig menschlich. Aber selbstsicher. Im Internet kann er auch sehr viele, verschiedenartige Seiten überblicken und sogar manchmal lesen. Ja, seine Sprachkenntnisse sind sehr beschränkt, aber nicht so, wie meine Sprachkenntnisse, die noch andere Gründe haben. Seine PartnerInnen sprechen manchmal auch zu wenig, weil alles, was sie sagen, wirklich ziemlich deprimierend ist, sie schweigen lieber und haben ihre eigenen Werte, auf denen diese Welt gegründet ist: Geld, Gewalt, Disziplin, objektive Wahrheiten und Beobachtungen mit allen ihren modernen und raffinierten Formen, kein Problem? Sie scheinen sehr verständlich zu sein, diese objektiven Wahrheiten und Beobachtungen und Verfolgungen.
An der azurblauen Wand hängt jetzt seine saubere Uniform, an der keine Toten hängen, die wir, Schriftsteller lieben und die uns helfen, wenn wir auf zahlreiche Preise warten, Geld verdienen und nur dann, wie in einem Videospiel, Prinzessinnen und / oder Prinzen befreien wollen, aber sie werden auch berücksichtigt, sie sind verborgen hinter dieser oder jener Leere: Tapeten, Steinen, Wasser, Luft, also, etc. Seinen Anzug braucht er nur an einem sehr, sehr schönen und ah, schonungslosen Tag, am 26. Mai, der einmal im Jahre kommt und unsere Truppen in Bewegung setzt, immer. Er hat soviel Geschmack, dass er weiß, dass er in dieser Uniform niemandem gefällt, das empfindet er nur nicht ganz menschlich. Wenn er sich ums Wort Integration handelt, erinnert er sich nur an den Beitritt zur EU, die sogar nicht mehr modisch ist, aber zwangsläufig immer in Tagesordnung bleibt, wenn er nervös ist und seinen starken Charakter und manchmal auch seine Pistolen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, seinen Untertanen im Büro zeigt, die jetzt im Schrank liegen, schweigt, weil er Schweigen auch göttlich findet. Sie werden geändert, wie alles, was dieser Ordnung dient. Er lebt, seiner Meinung nach, sehr „gut,“ die Leute sind wie Blätter in seiner Aktenmappe konserviert und verhaftet, die ihrerseits auch daran glauben, dass sie frei sind. So missbraucht er seine eigenen Theorien, die alle so verstehen, wie sie wollen und nie an ihre Musik denken. Er liebt Frauen, Marmelade, Schokolade, Eis, und sein ewiger Satz: Gott weiß alles im Himmel, klingt auch immer ganz frisch; er kann sich den geteilten Himmel vorstellen, aber ich nicht, trotzdem ich an Gott, wie an alles, absolut nicht glaube. Sein Zentrum ist ihm so wichtig, dass er, von der NATO träumt und seit langem in diese Organisation verliebt ist. Er ist sehr reich und glücklich, sein Dienst erinnert mich sehr an eine Maske, hinter der Kreid, Wasser, Kohl und noch etwas mehr stöhnen und hinter der er und seine Kollegen ihre Gesichter verlieren _, man verspricht ihm eine gute, stabile Karriere und Zukunft, er hat seinen Platz überall, wo er will, wo er ist. Warten kann ich noch nur einige Monate, es ist nur ein Spiel, denkt er. Ich bin kein guter Tierkenner, weil vielleicht diese Wissenschaft auch sehr schwach entwickelt ist?, aber ihn kann ich noch irgendwie charakterisieren, und er verschwindet, wie Wasser, aber Wasser ist nicht immer Wasser, jede Atombombe kann es in ihrem Zentrum sehr schnell, ins Licht verwandeln. Natürlich, er hat keine mystischen Begabungen und kontrolliert den Herzschlag seiner Zeit. Ihn interessiert nicht das, was im Hintergrund steht. Er ist so blöd, wie z. B. alle Männer und Frauen, außer mir, nicht nur in diesem Buch, trotzdem ich meine eigenen Blödheiten habe. Es ist ihr Schicksal. Geld, Geld, Geld tickt seine goldene Uhr auf der rechten Hand.
Jetzt ruft ihn seine Tochter _ ein siebzehnjähriges Mädchen an, sie nimmt in Paris an einer Talkshow teil: Diese Fernsehleute sind so lieb, so lieb, Papi, dass ich mich hier besonders sicher fühle. Valeri ist ein Millionär, er kann und darf mehr an etwas Persönliches denken und sein Arbeitsplatz ist eigentlich nur eine gute politische Sache. Ich muss nur noch einige Monate warten, weil ich viele Chancen habe. Ja, das verstehst du sehr gut, selbst, du bist kein Kind mehr, Ani. Er schaut sich ihre Fotos an, in einer grossen Zeitschrift _ visuell sieht sie sympathisch aus, und er sieht gleichzeitig einen Pornofilm, davon überzeugt, dass er diese schöne Schauspielerin besser „ficken“ kann. Zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen: dieser Kuchen, das weibliche junge Fleisch liegt in seinem Kühlschrank und Frauen können auf ihn unendlich warten. Manche leben noch auf der Erde, die er auch nicht braucht, er liebt sie. Manche Männer versuchen ihre Schamlippen, die verborgen sind, leider nicht mehr aufzuwecken. Sie brauchen noch Parfüm, Uniform, Befehl und/ oder Gebet, ohne diese Wahrheiten sind sie unschön und können sich mindestens ein wenig operieren lassen. Geld kann jedes Problem lösen, das ist auch das, was er mit seinen kleinen grauen Zellen begreift, diese eiserne Logik des Lebens bleibt in Kraft. Überall. Kein Problem. Frei soll unsere Bevölkerung sein, wie ich, deren Mehrheit hungrig ist, aber es ist nichts: sie können so ihre bürgerlichen Freiheiten besser und besser genießen, jeden Tag, denkt Valeri Rondeli, dieser erfolgreiche Politiker und Idealist, schaltet den Fernseher aus, schießt die Tür, geht hinaus, steigt ins Auto und fährt, aber bald bremst, besichtigt durch seine dunklen Fensterscheiben in seinem Auto eine junge, sympathische, modisch angezogene Frau, die, gewöhnlich, künstlich auf der ganzen Straße riecht und deren Lippen rot sind, wie ein Schengenvisum. Er zündet sich eine Zigarette an: sie gehört auch ihm, sie ist eventuell auch sein Eigentum. Schenken Sie, bitte, meinen Schamlippen Aufmerksamkeit, flüstert ihr Magen, der auch so diskriminiert ist, wie alles, aber de jure ihre offizielle Besitzerin hört ihren Körperteilen gewöhnlich nicht zu, und ahnt auch nichts davon, dass Valeri kein ER ist, in dieser Wüste gibt es noch leider sehr viele Illusionen (- nicht für sie), die auch unerreichbar bleiben, wenn jemand arm ist. Valeri ist ein starker Frauenliebhaber, und diese junge Frau scheint mehr keine Jungfrau zu sein, im Lande der Jungfrauen, in Georgien, und sein Preis ist schon nicht mehr sehr hoch für die Leute, die kein warmes Wasser zu Hause haben und neugierig alle Nachrichten und Fakten sammeln, die ihre Nachbarn beleidigen können, wenn sie sich in ihren Rechten verletzt fühlen und nicht wissen, dass sie keine Rechte haben. Sie, die Frau hätte er auch gerne gefickt, unser globales Haustier, aber er hat keine Zeit; er schwingt jetzt langsam nur seinen Schwanz. Es tut mir leid! Es tut mir leid! Es blitzt sehr schnell in dieser schwarzen Pause, und er weiß natürlich nicht, wem sie gehören und wo sie sein müssen, die Frauen, vielleicht darum, weil er sexuelle Beziehungen, Wärme, Liebkosungen innerlich immer noch geschmacklos und unfair findet, erinnert sich an seine Frau, und seine Träume sind blockiert, wie Arbeitsplätze in einem Strafgericht, er spricht manchmal, sei es die beste Harmonie in seinem Leben, selbst das Leben. Seine kleine Pop-Sängerin, Magda singt, und zwangsläufig wiederholt ein kleines Echo seine Stimme im Auto, wie in den meisten Diskos, wo die schweißgebadeten Leute an Gott glauben und tanzen, sie haben nichts mehr zu tun oder zu verlieren!, in ihren Herzen haben sie auch keinen Platz für andere, bessere Beschäftigungen, Tätigkeiten, sie sind ganz unfähig, aber kriegsunfähig sind sie nie, wenn sie jemanden attackieren wollen, der schwächer ist, als sie selbst, als ihre Fantasie, Gedanken, Meinungen und/oder Sprachen. Diese Idee können sie auch nicht begreifen. Und denken, dass ich, sehr viele Geheimnisse habe. George W. Bush. Sein Foto hängt, neben dem hl. Kreuz, am Spiegel, er lässt seinerseits Georgische Truppen nach Bagdad einmarschieren, sagt langsam Veto, was er konkret in dieser Situation nicht mehr braucht. Dieser Präsident ist auch ein Mensch, mit allen seinen Nachteilen, zu schwach, seiner Meinung nach. Unter seinem Niveau ist keine Gosse mehr, was ganz natürlich ist. Marsch! Wer unbegabt ist und wer keine Fähigkeiten hat, muss willkürlich dieser Ordnung dienen. Nicht nur demokratisch werden die USA regiert, sondern auch fleißig von ihrem Präsidenten. Das ist die letzte Stufe auf dieser Pyramide, ihr Muster der Demokratie, denkt der Politiker V. Rondeli. Hollywood: Anna hat direkt vor zwei Wochen ein attraktives Angebot erhalten, ihre typisch europäische Schönheit ist akzeptiert worden, weil, Valeri ihr bei dieser blutigen Sache gewöhnlich hilft. Unsere Werbungen, an denen ich teilnehme, verkaufen Seifen, Zigaretten, Schuhe oder T-Shirts heute schon besser als gestern, Papa, sagt manchmal Anna, die diese eiserne Tatsache mir oft in meiner Wohnung zeigt. Ja, das ist auch unser Sieg, so besiegen wir unser Leben, unsere Zukunft, aber das ist schon eine ganz andere Geschichte, die mit unserem Valeri, ich meine, nicht zu tun hat; diese Leute wollen unsterblich werden, sie vermuten, dass es wissenschaftlich möglich ist, aber sie denken an die Armen, weil das etwas Wunderbares ist, weil sie sich besser fühlen wollen, immer, als jemand anderer, und dann über ihn zu dumm lachen. Er, Valeri braucht, persönlich, keine Drogen zu produzieren, weiß, wo sie verkauft werden: im Irak und das ist nur ein kleiner Beitrag zu diesem Krieg; dieses Land ist nicht rohstoffarm, und ihre Jugend soll diese schöne Britney Spears oder Gisele Bündchen oder andere schöne bekannte Gesichter oder (hier Etwas im Internet suchen und hinzufügen, etwas außerordentlich Modisches) irgendwo zu Gast sehen, weil sie keine Wohnungen haben, wie wir, in Georgien, wo alles zu teuer ist. Seine Sache ist teilweise legal, teilweise illegal, aber es ist ihm egal, was ich über die Zuwanderer aus dem Irak nicht sagen darf, die ihr persönliches Glück (sie träumen schon nicht mehr, es ist verboten, kein Traum wird irgendwo in einem Supermarkt verkauft, wenn er nicht tot ist, der Traum. Danke) in diesen unbarmherzigen, immer noch lebendigen Schengen-Staaten suchen, stundelang oder jahrelang, vergeblich. Jedes Gesetz ist natürlich unvollkommen, aber es ist nicht alles unvollkommen, was unter Druck gesetzt wird. In allen anderen Ländern können solche Wanderheuschrecken, wie Valeri, vieles finden, nichts erfinden, wenn irgendwo ein Krieg ausbricht, wie ihre Gegner, was schon ihre private Sache ist. 2000 Georgische Soldaten im Irak, dreimal mehr, als vor einem Jahr, 2000 Georgische Soldaten befinden sich derzeit im Irak, die den Selbstmord begehen, aber sie wissen leider nichts, weil es nicht zu spät ist, weil alles und alle sie davon überzeugen, dass sie keinen Selbstmord begehen und es nicht zu spät ist. Die Leute sitzen oder liegen und können nichts tun, sie müssen schon mit ihren primitiven grauen und roten Zellen, sexuell und etc. hungrig, gegen den Tod kämpfen, was, ich glaube, unmöglich ist, komisch und tragisch gleichzeitig. So. Seinem eigenen System wird auch Valeri zum Opfer gefallen, und er hört niemandem zu. Haben Sie noch etwas Geduld, die Georgier sind keine Menschen, sie können nur schreien, ihre Kinder schlagen, nichts mehr. Nein, ich bin kein gewöhnlicher Georgier, denkt er, ich bin ihre Elite.
Das Leben ist zu langweilig, unerträglich, aber nicht der Tod: viele neue Wege geht er, immer, neue Wege, so, wie die Mode. Valeri hat Geld, aber keine Ideen; die Natur bestraft ihn. Dann steigt aus dem Auto (einem braunen Mercedes 500) und gibt einem Bettler im Fußgängertunnel 0. 20 GEL. Hollywood ist nicht da, sonst hätten diese Leute vielleicht einen schönen Film über seine Barmherzigkeit drehen, gegen die Krankheit ihrer Gesellschaft, hätten Nikole Kidman oder Brad Pitt vielleicht gern gekämpft, auf ihren himmlischen und weissen Pferden sitzend. Speisen werden für uns zubereitet, nicht nur gekochte Eier, Krebssalat, zahlreiche Suppen oder Würste, sondern noch etwas mehr. Sie brauchen über die Beschränkung unserer Leidenschaft nicht zuviel sprechen, sie ist ohnehin beschränkt und dem System gewidmet, willkürlich oder unwillkürlich, wie wir selbst an diesem Spiel teilnehmen: darf ich Sie begleiten? Gut, ich gebe dir meine Telefonnummer, ruf mich an, oder schicke mir lieber eine E-Mail oder SMS. Telefonieren, Verhör, Verabredungen, Versprechungen ohne Folgen, diese Frauen wollen, dass jemand reicher sie heiratet, und ihre Schamlippen tun ihnen nicht leid. Sie tun mir auch nicht mehr leid; bitte, suchen Sie uns nicht, unsere nackten Körper gehören dem Himmel, tschatschatscha, aber in dieser Dunkelheit glänzt kein Stern für sie, diese Frauen: nur Leere, Kälte und Finsternis sind ihre Begleiter, in denen sich diese arme Welt spiegelt.
Die Tochter des Valeri ist schon fertig! Ihre echte europäische (kaukasische, echte, Georgische) Schönheit brauchen genug viele Firmen, Filme, Valeri verliert keinen Augenblick, will wissen, was ihm gehört und auch das, was ihm nicht gehört oder in seiner Zukunft gehören kann. Er macht jetzt Eintragungen, schreibt zu mild, melancholisch, richtig und flexibel, wie seine Lieblingsschriftsteller. Seine Frau, Magda ist jetzt schon in Tiflis, sie hat in Paris Sex-Shops generell vor zwei Tagen besucht und einen großen roten Gummischwanz gekauft, mich persönlich sehr beleidigt, was sein Mann nicht weiß. Eigentlich sogar ich will manchmal auch eine Sexpuppe kaufen, umarmen, ihren Kitzler lecken, vielleicht kann jede Sexpuppe irgendwie noch besser sein, als diese Weibstücke, auf der Erde (nur in diesem Buch? Neein, es ist leider gar nicht so einfach), und ohne Liebkosungen kann ich auch nicht leben, aber leider Gummi gehört auch unserem Präsidenten, diese Frauen kosten zu teuer, in Georgien gibt es sogar keine Sex-Shops, komisch, und das ist, also, eine Grenze, die für mich auch hermetisch abgeriegelt bleibt. Glauben Sie noch an Gott? Sie können ihn attackieren, auf ihren kleinen Stühlen vor dem Klavier oder PC zu Hause hocken und etwas Unsterbliches schreiben, was ich nie tue, weil meine “Werke” unvollständig sind. So sitzen SIE und warten auf irgendwas, keine Sorgen. Er schreit, ruft Magda an unterwegs und dann geht die Treppe hinauf. Jede Stufe zu Hause kennt er, sie sind gezählt und stöhnen schon nicht mehr, weil er reich ist und wenn jemand reich ist, müssen alle Gegenstände ruhig bleiben. Seine Zwanzigzimmerwohnung ist, ja, kein Scherz, wie alles, was von seiner eisernen rechten Hand gebügelt wird. Heute ist hier niemand, es ist leer, aber noch nicht völlig leer, Magda hat One Way Ticket und kommt bald an. Es gibt wenige Probleme mit der lokalen MTV- Geschäftsführerin, hier, ich muss hier auf Leopold warten, solange bis dieses Eisen heiß ist. Gut. Meinerseits kein Problem, glaubt er. Frauen warten ihrerseits auch auf ihn, schon wie ein Stück Erdbeerentorte in seinem Kühlschrank (seine Potenz steigert er inzwischen, dieser Bergsteiger ohne Sicherheitsregeln), in Georgien, schon alle drei zusammen, gierig, nach jedem Essen, während sie auch nie hungrig bleiben: sie kommen ihm zustande. Süß ist diese Kugel, die Erde, denkt er, immer, nicht nur im Himmel. Sein jeder Anruf dauert oft 0, 7 oder 0, 9 Stunden, trotzdem es zu teuer ist, zu sprechen, wo ist das kostenlos? Das sind nur nicht mehr lächerliche Kleinigkeiten. Seiner Meinung nach, produziert das Telefon keine elektromagnetischen Wellen, wie z. B. Computer, Fernseher oder Radio, Gott hat ihm das geschenkt, in der Luft, indem die Menschen zuviel für ihre Gespräche zahlen, was jährlich mehr als 12, 6 % des ganzen BIP-Wachstums besteht. Diese kleinbürgerlichen Geschichten! Das sind die Tatsachen, die kein Arzt heilen kann. Weil nicht alles Medizin ist.
Valeri ist unterwegs und wartet neugierig auf ihre eigene Frau im Flughafen, die nur ihm gehört und was dem Gesetz, dem Recht der Gerechtigkeit entspricht. Jedoch fühlt er sich unruhig. Sie geht die Treppe runter, mit zwei kleinen Koffern in ihren schönen Händen und lächelt. Anna kommt bald. Die Leute, diese Zombies im Saal auch lachen, aber lauter, weil ihr Lachen ansteckend ist; vor den Reichen an Geld fühlen sie sich verpflichtet, was den Armen entzogen und, brutal verfälscht wird, die Aufmerksamkeit, aber applaudieren sie sie nicht, Magda; ihr Charakter ändert sich, zu langsam, was schon genug ist. Sie ist heute in schlechter Laune: warum sind im Saal so wenige Journalisten, warum sind sie nicht mehr? Die Interviews sind auch ihre echte gesellschaftliche Pflicht, so versuchen sie ihre Freiheit wahrzunehmen, aber zu meinem Glück und meinem Leid ich lese und gebe persönlich ihnen keine Interviews. Valeri gibt der Magda keine Rosen, nein, er leidet nicht mit diesen Blumen mit, er findet das schon sehr altmodisch. Was geschenkt ist, ist geschenkt und in diesem Zwinger, der Ehe kann Magda schon ganz ruhig bleiben, trotzdem es sein Prinzip ist, dass die fleischliche Liebe sofort etwas Materielles braucht, wie zum Beispiel Dollar, als wäre das Geld wirklich etwas Materielles, sie braucht verkauft zu werden. Die Liebe. Nein: die Leibeigenschaft. Ja. Ziemlich lächerlich. Außer seiner neunzehnjährigen Frau und noch zwei Liebhaberinnen hilft er niemandem, sogar ihnen hilft er nur selten, nur, wenn er in guter Laune ist, sie müssen alles verdienen, bevor sie noch jung sind. Und, nein, sie vergessen schnell seine ehemaligen Herren, absolut natürlich. Einerseits, zerstört er selbst seine eigenen Phantasien, andererseits spielt er seine Rollen auf diesem Markt für nichts, wie wir, alle, besser und besser, und die Augen fressen seine Hose, immer, wenn er ein wenig Geld nimmt und zahlt, jedem Spaß ist er immer unterworfen. Seine Nummer enthält sieben drei, wie sein Gehirn und das Herz ist auch das, sein Hörer, und das steht alles hintereinander, er nickt, macht eine kleine Atempause und beginnt Magda zu verhören. Gott hat hier seinen ewigen Platz. So verschleiert ist diese Gegend, dass die Sonne durch den Nebel kaum noch scheint, hier und jetzt. Was ich schreibe, das macht mir einen besonderen Spaß (wie zum Beispiel, ach, nein, weniger, als beim Orgasmus), aber dieser Leute nicht: ihnen macht alles in Wirklichkeit keinen Spaß, sie spielen ihr eigenes, ewiges, grenzenloses Glück, was sie nie haben, und auch nie haben können. Magda masturbiert wie jede gehorsame Jungfrau oft, trotzdem sie keine Jungfrau ist, au, putzt, bügelt etwas oder etwas kocht und nichts mehr, wie jede Frau. So schläft ihr Geschmack durstig in dieser christlichen Gesellschaft. Es ist ja, teilweise schon vergessen, aber nicht die religiöse Doppelmoral, die ihre Spuren überall hinterlässt und durch die Banken und ihre Noten weltweit transportiert wird, keine Gefühle und Träume habend, wie eine jahrhundertlang vergiftende Pflanze, der Mensch kann etwas Unsterbliches schaffen!, ich kann nicht verstehen, wie kann jemand so verdorben und/ oder vernichtet sein – wenn er ein wenig Brot und Wasser zu Hause hat, dies irae. Ja, Wasser kann nicht rein sein, das ist doch keine Sünde, weil es in dieser Welt überhaupt absolut keine Sünden gibt und alle nur das tun können, was sie ihrem eigenen Tod, Ihrem eigenen Glück wie sie meinen, widmen, wenn sie nicht verstehen, dass sie ohne Musik nichts tun können, und so beschreibe ich diese Leute, die künstlich, vital, total nervös, stark, schreiend ihre Familienmitglieder und außer ihnen niemanden küssen und ihnen Alles Gute wünschen. Magda hasst Anna, sie muß sie auch hassen. Beide sind sehr sympathisch, aber leider nicht schön, weil diese letzte Eigenschaft etwas mehr – Träume braucht, und sie haben keine Fantasie mehr, sich etwas Besseres, Fleischliches (Orgasmus!), als Valeri oder direkt jemanden Schönen, vollkommenen vorzustellen, es ist ihnen sogar nicht angenehm. Sie wollen immer beide von ihm begutachtet, verurteilt, geschnitten werden, wie in allen alten schönen Zeiten, beide saugen einen und denselben Blinddarm und niemand darf sie mit seinem Penis berühren, Vagina muß dulden, sie hat keinen unmittelbaren Kontakt zu ihren Lungen und kann kein einziges Wort sagen, und die Menschen finden sie ganz stumm, zu dumm, und dann: warum kann sie niemand aufwecken?, tausende Wege haben sie, sie denken, aber die Künstler müssen ihre gewöhnliche Form auch nicht verlieren; ihnen ist es wichtig; ob richtig oder falsch sie in Ohnmacht fallen, kann man mit keiner großen Wahrscheinlichkeit bestimmen, sogar das, weil das mir ganz egal ist. Sie verdienen alles und sie verdienen nichts. Magda will sofort in die Disko gehen, aber nicht tanzen. Der Mann verbietet ihr das, aber sie will sitzen und ihre eigenen Lieder genießen, aber Anna sagt etwas gegen diese Meinung, wie ich, sie mag auch nicht tanzen, sie versucht heute zu Hause zu bleiben mit ihren neuen T-Shirts, Hosen und Sportschuhen an jedem Spiegel dreimal vorbeigehen, aber sie sich nicht anziehen und in der Stadt noch jemandem außer ihrem Vater zeigen, diesem Mann, der seine Besatzungstruppe, die aus zwei Frauen besteht, gerne regiert und reguliert; das muss alles feierlich bleiben, weil nicht alle verdienen diese große Ehre, noch kein Mensch ist in Georgien würdig, ihre Luft zu atmen, die er atmet, und was hinter diesem Stolz (hinter dieser Kluft?) bleibt, 8 / 10 noch absolut lebendiges Wasser (Waschmittel!, das ist alles, was jede Hausfrau braucht und dann sind sie immer besonders glücklich, die ihrer Schulbank des Lebens gänzlich unterworfen sind. Diese Tatsache ist kein Scherz, trotzdem sie keine Logik hat, das ist auch ihr Geschäft, wie die Fernsehleute in jeder Wohnung brüllen, von dem ihr Lohn abhängt und was sie selbstverständlich ohne Lust tun. Hinter ihnen steht der ganze Staat). Sein Vater steht neben ihr, er will in seinen Zäunen, Zangen und Gittern, das Mädchen exhumieren, trotzdem obwohl sie noch am Leben ist und sehen, was sie drinnen, zwischen ihren schönen Beinen hat, ihre Flüssigkeiten riechen, was in dieser Ordnung auch ganz verboten ist. Aber sie zittert, und zitiert jedes Wort einer grossen Zeitschrift, die ihr besonders gefällt, die sogar ihrem schönen Papi gefällt, der nicht weiß, wozu er ihre Tochter braucht, wie er alle Menschen, die ganze, arme Menschheit braucht und wiederholt, so oft, wie er kann: nein, ich brauche niemanden. Er braucht nur seine Freunde, Bekanntschaft, die ihn besonders brüderlich lieben. In ihrem Auto, in diesem Sarg sitzen alle drei zusammen und sagen nur ein Paar Sätze, die ihre Erektion vernichten müssen. In ihrem Hof wissen alle Nachbarkinder, dass die Rondelis, alle zu Hause sind und ihr hungriger Blick begleitet zwei sympathische Damen und einen vierzigjährigen Mann, die sie oft im Fernsehen sehen. Sie schalten das Licht aus, in der Dunkelheit können sie ihre uninteressanten Gespräche besser führen, so denke ich, schließen die Tür und wird schon jedes Wort sowohl väterlich, als auch intim: der Vater soll alles wissen und die schönen Damen, die Gott ihm geschenkt hat, kontrollieren, beobachten und liebevoll verfolgen, aber die armen Leute sollen ihre Stimmen überall hören, sogar wenn sie müde auf ihren trockenen Lehnstühlen liegen oder in ihren Sesseln im Halbschlaf schmerzhafte Bilder ihres vergangenen Tages sehen, sie dürfen nicht sprechen, keine Frage stellen und bzw. Nichts begreifen. Magda spielt im sogenannten wahren Leben besser, als sie vor der Kamera spielen kann, sie, wie jede Rassistin ist sehr stolz auf ihre natürliche Stimme, der ihre Kehle ohne Kopf oder: unabhängig vom Kopf und dem Herzen, immer eine panische Resonanz die Angst gibt, sieht sie zu dumm aus, was sie eigentlich sehr braucht, weil die anderen Frauen sagen, seien sie kluger, als unsere Magda, sie genießen diese leere Tatsache. Sie kennen sie nicht, aber sie ist berühmt und sie bemitleiden diese Frau, trotzdem sie sie nicht kennen, diese Frau, tief in ihren Gedanken, im Unterschied zu seinem Mann, der älter ist, als sie. Sie flüstern Hinter seinem Rücken, sei Magda nur noch ein Kind und er verdiene keine jüngere Schönheit (nur darum, weil Valeri vierzig Jahre alt ist), der lieber im Schatten bleibt und dem die Öffentlichkeit nicht gefällt. Derzeit ist Anna gerne Eis, trinkt Cola, zählt alle Sportler, die sie liebt, diese romantischen Tiere und macht keine Pause, ihrer Meinung nach, sie ist relativ glücklich, weil sie nie vergisst, dass sie sowohl in ihrem Körper, als auch draußen vor ihrer Tür leider nichts ändern kann. Diesem Zustand entspricht das Wort „Statik;“ die Statistik herrscht jetzt auch regelmäßig in ihrem Kopf, sie planiert selbst jeden ihren Schritt, der von ihrem Vater schon seit langem ohne solche Bemühungen planiert worden ist, den er machen und machen will, weil alle Sportler in Paris erobern will. Ihre Telefonnummer liegen in einem schwarzen Lederkoffer, der jetzt, wie ein totes Tier im Schrank liegt. Keine Zeitungen lese ich, sie finde ich ganz unerträglich! In meinem sog. Leben hat der Kreis – Korrektor, Redaktor, Verlag, Maler keine Kraft mehr, ich bin nicht so bezaubert. Valeri begleitet inzwischen seine liebe Tochter und seine kostbare Frau mit Wort und Tat hilft er ihnen, sie sitzen schon in seinem schönen Auto, am Steuer sitzt er und besitzt sowohl ihre Seelen, als auch ihre Körper. Mercedes ist eine gute Waffe in seiner Hand, und auch die Vorstellung, das plötzlich jeder Mensch von ihm überfahren werden kann, sein ewiger Glaube oder noch seine provozierende Kraft: dass Gott im Himmel lebt und uns alles verzeihen kann! Das kann er leider statistisch nicht beweisen, viele Kinder und Erwachsenen, die keine freie Zeit haben, die Basis, auf der sein Wohlstand ganz frei liegt, wie Bundesliga, sind hungrig. er kann sich nichts Anderes vorstellen. Kein Rücken tut ihm wehe, alles ist in diesem Auto bequem, mit echtem Leder bedeckt, sehr geschmackvoll, wie er denkt. Aber egal. Hier schreit kein Fernseher, weil Magda ihre Konkurrenten beneidet, und trotzdem sie mit ihrer natürlichen, von ihrem himmlischen Vater geschenkten, sadistischen und vampirischen Stimme alle wichtigsten Bühnen erobert und ins Nichts verwandelt hat, schon, sie haben kein Recht leise zu sagen: wir wollen auch „ein wenig menschlich leben.“ Sie will alles bohren, was zu bohren ist, wie ein Traktor einen Acker, damit ihre bemerkenswerte Stimme alle hören und sie nie vergessen, vita brevis ars longa? Es ist jetzt die richtigste Zeit für ihre abendlichen Vergnügungen, was sie am Morgen nie tun, Valeri, warum parkst du das Auto hier am Straßenrand? Georgien hat Gesetze, sie sind natürlich streng und krank, und sie wirken nicht, meine männliche Person fühlt sich wie ein Hai in seinem Meer, oder: wie jede Fliege, die eine satte Rindenspringspinne in seinem Netz noch in Ruhe lässt. Polizisten haben auch ihre Augen, sie sind nervös, dass sie monatlich so wenig Geld verdienen und die Nutten in Tiflis so teuer sind, aber sie verdienen zehnmal besser, als jeder Wissenschaftler oder Künstler oder Bauer, die fast an jedem Abend unerreichbare Brüste im Internet zu besichtigen und Kartoffelsalat, Eier und Tomatensuppe zu Hause zu essen haben und zufrieden sind, weil sie sich hungrig an die ehemalige Sowjetunion erinnern. Aber kein Problem, schon das ist ihre Gewohnheit, ohne Optimismus fließen ihre Tage und nervöse Nächte, weil sie schon vollverantwortlich und arm sind.
Ruhig steigen sie aus, die Frauen liebt ihr Mann, der sie nie im Stich lässt!, in der Disko tanzen verliebte Mädchen und Jungen, die sich erholen und die Liebe, diesen heiligen Krieg mit seiner fortschrittlichsten Form in ihren kleinen Wohnungen zu vermeiden versuchen, sie denken an die Liebe langsam, und vergessen, was das Wort bedeutet und seinen Inhalt verlieren sie beim Tanzen. Kein Vertrauen wird hier entstanden, weil alle, die hier lachen, schreien, keinen Augenblick verlieren wollen: Geld!, stöhnen sogar ihre Nasen, die künstliche Gerüche in dem Saal wahrnehmen. So ist es fast immer, wenn es sich ums Geld handelt, alles sieht primitiv und barbarisch aus, ich meine, kein Blumenstrauß kann diese Gewalttätigkeiten verschönern, indem sie formlos alle Formalitäten akzeptieren, und ihre betonierten Aktivitäten in dem schweigsamen Gebäude und in ihrer richtigen Zeit sparen; aber nein, sie sind noch nicht absolut geändert, etwas Schlechteres gibt es auch in der Natur, indem sie aufs Licht wartend, mit den Zähnen knirschen und alles nicht nur gewonnen, als auch zerronnen haben, was immer hinter ihren kleinen Löchern in der Dunkelheit bleibt, vor denen sie ehrlich Angst haben. An jedem Morgen stoßen sie ihrerseits alle, die sie zu vergessen gezwungen sind; diese Treppe hat, na ja, sehr viele Stufen, und jede Bewachung wird mit Erfolg gekrönt. Auf einem Baum im Garten sitzt eine Krähe, die krächzt, und ihre Atempausen hängen von diesen grünen Blättern, die Sauerstoff produzieren, ab, was die Menschen nicht tun können, die sie, natürlich, unsauber und unschön finden: diese Chauvinisten denken, dass diese Bäume schuldig sind, weil sie nichts mit ihrem äußeren Gesicht tun können. Ihre Einsamkeit ist dadurch bedingt, dass sie nur eine Partnerin und/ oder einen Partner haben dürfen und sie überall kontrollieren müssen, ihr Blick reist durch ihre gesperrte innere Welt selbst und gräbt auf, was die Medien und Polizisten vernachlässigen; noch nach einer Tasse Schokolade versuchen die Mädchen ihre kleinen Geheimnisse vor unseren männlichen und trockenen Augen öffnen, was wir, die Männer nicht brauchen, wir brauchen nur ihr Fleisch, auf dem wie Streu ihre edlen und intimen Konsumgüter in ihrem Blut liegen, und in diesem Wind draußen ertrinken sie, allein, vernunftlos, weil wir schon kein Interesse an ihrer Intelligenz haben, so reich unsere männliche und unbarmherzige Toleranz ist, dass sie, die Frauen gezwungen sind, dumm zu sein. Aber sie greifen immer jemanden an, der seinen unerträglichen Hunger, weil er arm ist, schon sogar nicht mehr zu stillen braucht, und saugen sein Blut, weil sie keinen Prinzen heiraten und weil er keinen wachsamen, aber immer neugierigen Penis hat und sie fühlen sich immer beleidigt. Männer sollen jeden ersten Schritt machen, aber welche Männer? Die Beamten, sie verdienen ihr Vertrauen, Frauen vertrauen ihnen, und alle Männer, die arm sind und keinen Wunsch haben, Polizisten oder Sonstiges zu werden, haben ihre Traditionen kopieren zu lassen, was, wenn sie nicht tun, weil sie brutal und primitiv sind, diese Traditionen, diese Gewohnheiten, allein sind und verschwinden. Aber keine Schießscheibe braucht Eros, seine Pfeile ist gut geschliffen und immer noch bitter, vergiftet, wie Sport oder Krieg; Anna hat keine Lust, zu tanzen, aber sie hat andere Gründe, als sein Papi: im Saal sieht sie keinen reichen jungen Mann, aber ihr Prinz sitzt vielleicht schon auf seinem weißen Pferd und besichtigt ihre Fotos in ich weiß nicht welcher Zeitschrift der Mode und der Filmkunst. Die Blumen sind süß, sie riechen sehr angenehm und so reizen sie gewisse Insekte, aber die Frau ist zivilisiert und dafür gibt es Fotos, denkt sie, weiss, dass wer nicht so reich, also, schön und konkurrenzfähig ist, wie ich, gehört schon zum rostigen Eisen. An diesem Mittwoch bleibt alles unverändert, wie immer, in allen klassischen Zeiten. Sie hat keine Ahnung davon, was sie sagt, diese Welt, in der sie einmal geboren ist, hat sie nicht geschaffen und sie hat auch keine Lust sie zu ändern. Diese Gäste der fleischlichen Liebe sitzen jetzt am Ufer des Lebens, so feucht (aber nur schweißgebadet), wie ihr Ort selbst, trinken Whisky, Cola, Sekt, Mineralwasser und weiß nicht noch was, und sind glücklich, sowohl innerlich, als auch äußerlich, und weil Valeri übers ganze Gesicht strahlt, die Leute, die zufrieden sind, haben kein Recht, traurig zu sein. Es ist prinzipiell verboten. Ich glaube aber nicht, dass sie nichts mehr zu tun haben, einfach, diese Stimmen wohnen in unseren bescheidenen grauen Zellen, damit wir sie immer wiederholen, weil wir nicht so musikalisch sind!, wie zum Beispiel Magda, die schon die ganze georgische Welt der Werbung beeinflusst hat. Wahrheiten, die in dem unmenschlichsten, und gleichzeitig ersten und legalen Buch in der Bestsellerliste der Menschheit, in der Bibel geschrieben sind, sagen, sei Angst die beste Basis, auf der inzwischen auch die fleischliche Liebe blühen kann, zu falsch. Sinnlos. Dieses Buch ist so komisch, wie Adolf Hitlers “mein Kampf,” der auch leider zum Bestseller geworden ist. Zwei Satanisten haben heute eine Katze getötet, verbrannt, sie tanzen, manchmal setzen sie sich auf ihre sadistischen Stühle wie Masochisten und trinken Wein (lies “Venus im Pelz”). Teufel ist Gottes politischer Gegner, denken sie. Zwei junge Männer, direkt im Zentrum sind arbeitslos, aber verwirklichen diese ganze Moral im Saal ganz gegen ihren Willen, aber gerne, sie sind sogar in ihren Wohnungen zufrieden, in denen ihre Schwester außer ihnen keinem einzigen Mann ihre Aufmerksamkeit schenken dürfen. Sie sind stolz auf ihre alte und christliche Hauptstadt, ihren offiziellen Gott stellen sie sich auch so vor, wie sie selbst sind, hungrig und erschrocken, Georgien ist ihr Weltschmerz. Aber nein, ich bin kein Patriot, kein Georgier, passen Sie auf, also, kein Christ und bemitleide sie nicht. Ein Journalist steht schon vor ihnen, er will ihre Interviews unverhindert veröffentlichen, sie zu Gast als Teilnehmerinnen, zu seiner eigenen TV-Sendung einladen, Magda singen lassen und versucht nicht ihre Schamlippen zu besichtigen, nein, warum das?, die ihre Oberbefehlshaberinnen tierisch finden, aber leider kann er das nicht tun, sie sind gut honoriert, obwohl er ihnen sehr gefällt. Seinerseits findet er diesen Wunsch geschmacklos und sagt kein einziges Wort, vergisst das so schnell, wie möglich. Welche Pläne haben Sie in Paris Frau Magda? Haben Sie sich gut erholt? Wie sieht der Eifelturm aus? In diesem Jahr will ich auch als Tourist diese Stadt der Liebe besuchen und alles mit meinen eigenen Augen besichtigen. Wie eine Glückwünschkarte ist seine Laune fertig, übermorgen können Sie, beide (wenn Sie natürlich wollen) in meinem Arbeitszimmer ein Glas Kaffee trinken und wir können einfach uns stundelang unterhalten, jetzt aber sprechen wir von meiner Talkshow, die in der nächsten Woche stattzufinden ist, haben Sie nichts dagegen, dass Sie von mir eingeladen werden? Okay, gut.
Nicht alle kann Valeri wie Schweine kaufen!, Journalist ist Journalist, er ist ein relativ unabhängiger Mensch, nein, unabhängiger will er werden, was unvermeidlich seinem Sparkonto entsprechen muss, wie er glaubt. Sie sind in keinem Sportsaal, in dem manchmal die wichtigsten Fragen (Probleme) der Menschheit gelöst werden, sie sind in der Disko, hier darf keiner die Hose runterziehen, außer nur einer streng schlanken Tänzerin, deren berufliche Pflicht es ist. Valeri ist sicher, dass Magda ihn liebt, nein, dass er sie gut kontrolliert, genau, wie fast tatsächlich alle Männer und Frauen, sie verlassen den Saal, wollen in ihrer auch sehr dunklen Wohnung bleiben und werden ihre Träume durch moderne Technik verwirklicht. In seinem Schlafzimmer, in dem nur ein Bett und ein Barocktisch, noch zwei Stühle und Sessel stehen, sitzen sie und zwitschern, ach, künftige Generationen!, sie wollen nicht gestehen, dass alle diese Generationen auch schon automatisch verloren gegangen sind; oder wissen sie das?, nein, sie wollen keine Kinder haben, was mich auch nicht interessiert, oder? Mich interessiert das, wer ich bin, aber das weiß ich leider auch nicht. Gut. Lassen wir jetzt das. Valeri schreit: diese Wohnung, meine Luxusvilla, ihr, mein Auto, mein Konto, meine Arbeit seid meine Schritte, die so großartig sind, wie die ersten Spuren der Menschheit auf dem Mond, in seinem leeren Sand, in dieser Wüste ohne Wasser, die unsere orthodoxe Kirche leider noch nicht erobern kann. Magda, meine Magnolie, meine ewige Freundin, komm zu mir, aber setzt dich nieder, ruft ihn sein einziger Mann; es ist schon überall dunkel, und er wird ein bisschen zärtlich, er schreit wie Dracula, was so künstlich klingt, dass es sogar Magda bemerkt, aber setzt sich schnell nieder, weil ihr alles gefällt, was künstlich ist. Ihre Zähne sind weiß und schön, aber zu groß, ihre Ober- und Unterlippen sind sehr rot, fast schwarz, was sogar in der vernunftlosen Natur keine Wiederholung hat, und diese Leute sind auch nicht so musikalisch, etwas Besseres zu tun, aber sie glauben daran, dass ihr System die beste Entdeckung in der Geschichte ist. In solchen Situationen wissen sie nicht, was sie tun sollen, weil das ihnen niemand im Fernseher zeigt und sie fühlen sich alle so, dass sogar die kleinsten Kinder, die überhaupt schon lachen können, über sie lachen können, aber ich nicht: ich vermeide solche Verantwortungen, weil das ganz privat ist, jetzt will ich schweigen: nein, sie tun beide nichts, einfach, sitzen und Valeri spricht, zu laut, und sie hört ihm zu, aha, ihrer vertrauensvollen Person. Und sie haben keine Ahnung davon, warum ihre o, so tragische Existenz so langweilig ist, warum ihre bescheidenen Wünsche (wenn, sie überhaupt, sie haben dürfen und sogar können!) nie verwirklicht werden, wenn ihr lächerlich beschränkter Teil irgendwo seinen Anfang findet, nur mit überraschungsvollen Verlusten, Erniedrigungen, Stauchungen usw. Das ist aber schon nicht mehr meine bittere sogenannte Realität. Sie, die mich vergessen haben, sind von mir auch vergessen worden, es tut mir wirklich sehr leid. Ich habe nichts und niemanden, trotzdem ich an Gott nicht glaube und kein Tropfen Gottes in meinen Adern liegt, ja ja, ich bin sterblich, kein Sohn des Himmels, wie zum Beispiel Präsidenten oder Religionsführer. Ich begutachte alles total subjektiv, aber bitte, helfen Sie mir nicht, wenn Sie nicht wissen, was ich will. Das sehe ich, rieche und höre. Jede spirituelle Spekulation kann falsch sein, nicht jeder kann wissen, was ich augenblicklich wünsche; ihr System der Erziehung der Erwachsenen ist einfach, unerträglich. Stellen Sie sich das vor: Die Leute, denen Magda gefällt, weil sie ihren bequemen Platz unter dem Himmel haben und verlieren können, wissen auch nicht, einmal kann zu spät sein. Ihre Gerüche sind, wie sie selbst, diszipliniert, sie genießt ihre Rolle in dieser sogenannten Gesellschaft, die sie lieben auch nicht mehr möchte. In dieser Muschel hat sie keine Konkurrenten mehr, sie steht jetzt schon vor dem Spiegel, und will ihren Mann ihrerseits strenger beobachten, als er das tut, aber nein: ihm gehört die ganze Philosophie seiner starken, anständigen Welt, lacht über alle, die keine Lust mehr haben, seine Spielzeuge, die seine Firmen produzieren oder die er transportiert, etwas Immaterielles, aber nicht Geistiges zu ficken. Er liebt nicht die Leute, die er dummer findet, als er selber ist, also, materiell unter seinem Niveau stehen, wie beim Krieg, sportlich, oder, er zwingt sie, nicht zu vergessen, daß ihre Körper ihm, seinen Werbungen gehören. Magda: ihre Handcreme, Taschentücher, die manchmal, wenn sie betrunken ist, ihre Tränen abwischen, Lippenstift, zwei kleine, blaue T-Shirts, alles will sie sofort in Ordnung bringen, und sie ruft ihr Dienstmädchen an, die kommen und ihr bei diesen Hausaufgaben helfen und alles putzen muss. Manchmal wiederholt sie, oft, sei Magda liebevoll und menschlich. Sie will auch nach Griechenland fahren und mehr Geld verdienen, als ihr ihre liebe Magda gibt. In diesem schönen Schengen-Staat will sie sich illegal, einige Tage in einem teuren Gasthaus aufhalten. Glauben Sie mir, Magda, diese Magnolie ist so klein, wie ein Boot in seinem verstummten Ozean. Sie trinken beide Orangensaft, sie und ihr Mann; das Dienstmädchen, Vera nickt und wünscht ihnen alles, was sie normal findet – dieses Ehepaar ist so lieb, so lieb!, nein, sie haben keine Wahnsinne, ihre schwarzen Schuhe gefallen ihr auch sehr, die zu teuer sind und die sie kaufen möchte, etwas so Schönes möchte sie auch haben, für ihre kurzfristigen Beine und ihren Mann. Nicht andere Länder, sondern nur dieser Schengen-Staat, Griechenland ist fast ihre zweite Heimat. Von der Harmlosigkeit des Todes wird hier geredet, die Georgische Kirche mit ihren Wundern harmonisiert und konsolidiert diese Vorstellungen, in ihrer Hand ist ihre gemeinsame Existenz keine Lust am Leben mehr. Vera will auch konkurrenzfähig bleiben, sie lacht und flüstert freundlich, Gott liebt seine Söhne und Töchterchen, und sie sind schon vollkommen, weil sie in diesem hochentwickelten (XXI.?) Jahrhundert leben; ihre Gewohnheiten sind so komisch, wie immer, aber jetzt schon komplizierter, raffinierter und unverständlicher. In allen erotischen Zeitschriften ist auch nichts Neues, ich meine, diese schönen Fotos sind nicht genug intim, trotzdem sie sehr billig sind und sie sofort kaufen können; ich sehe keine Mädchen, die ihre Aufmerksamkeit allen schenken könnten, die sie verdienen, trotzdem alle Tiere ihre Bilder mühelos besichtigen. Sie studieren aber leicht Rechtswissenschaft, schlagen kostbare Sachbücher auf und sind für dieses Leben bereit, dessen zweite und schon zerstörende Seite sie absolut vergessen, weil die Armen nichts haben und vor Hunger sterben müssen. Sie lachen über jeden Satz, der von Valeri, Magda und Anna gesagt wird, nicht über sie, und wird die Sprache getötet, die schon lange nicht mehr vielfältig ist und diese dauerhafte Tendenz ist kein Theaterstück, bedauerlich und ziemlich melancholisch. Sie hoffen, beide Frauen, in diesem Gefängnis wird sie früh oder spät jemand besuchen und sie befreien, kein Problem (wer braucht eigentlich die Sadisten)?, ihr Mann und Vater braucht nicht zu onanieren, wie in der Schule, ihm stehen viele schöne Damen zur Verfügung, er weiß, daß jeder normale Mann Frauen hat, das ist seine sublimierte (auh!) sportliche Würde, und keine Unzufriedenheit fühlt er auch, wenn sie bescheiden seinen Schwanz küssen. Sie können ohne Beine leben, wie zum Beispiel Lena W., seine ehemalige Assistentin, Pannen, technische Unglücke, und/ oder Sadisten können das tun; seiner Meinung nach, sind solche Fälle kein Sadismus. Seine blanken Waffen, diese Frauen können meine Zeitgenossen zwingen, nur ihre Brüste, Beine und Füße zu besichtigen, sie werden auch in der Familie erzogen, in dieser himmlischen Fabrik werden sie produziert, wie Seifen, und was ihre Eltern an ihre verlorene Zeit erinnert, wird leider nicht berücksichtigt...; sie können sich auf ihrem Betttuch liegend gerne heimlich nackte Arschlöcher anschauen, auf nichts warten und an nichts mehr denken. In dieser neusten, absurden, dunklen Leere entdeckt werden keine Sterne, die ein wenig Mitleid haben, weil ihr Leben gänzlich nur einem großen Plan unterworfen ist. Nichts Neues; nichts ändert sich: diese Leute können altgriechische Autoren, altrömische Dichter, Philosophen und Dramatiker kennenlernen (aber nicht persönlich, das können sie nicht, bitte, lassen Sie sie in Ruhe!) und entdecken, wie hautnah diese Themen bis heute sind, die bis heute in ihren Werken ausgedrückt werden. Neue Götter werden erfunden, sie bemerken keine Menschen in ihrer direkten Nähe, die sich schuldig fühlen und bzw. betäubt sind, weil sie leben. Valeri denkt aber nicht so, nein, er hat kein Gewissen, was er materiell ganz primitiv findet und bzw. Nicht braucht, weil das Gewissen keinen Preis hat, trotzdem er ein bekannter Millionär ist; er sagt, er sei stolz auf diese Weltordnung mit ihren alten, aber immer neuen Prinzipien, die alles verwüsten und entvölkern, sogar diese Ordnung, in der nichts kostenlos ist und in der wir sogar unsere Nachbarn nicht kennen. Sie besichtigen den Himmel, warten auf seine Hilfe, haben zahlreiche Hoffnungen. Komisch und tragisch, wie Valeri sagt: viel Denken ist ungesund.
Inzwischen ist Magda schon raus, sie fährt langsam und hört ihre eigene Musik im Auto, die hier selbst sehr gefällt. Heute, neben einem zehnstöckigen Gebäude, auf dem Parkplatz ist die Materie voll, stehen schon viele Autos, diese letzten Erscheinungen der menschlichen Technik. Ich habe selbst keinen Führersein und kein Interesse an ihrem Arsch, am Steuer sitze ich auch nie, weil ich keine Frauen bezaubern will. So. Sie geht die Treppe hinauf, klopft an die Tür und wartet. Ihr Gesicht drückt Unzufriedenheit aus, weil das niemand bemerkt, wie ihre Schamlippen, die alle Sachen der jungen Frau immer leicht vergessen, was mir sehr leid tut. Der Journalist öffnet die Tür, mit dem Zeigefinger zeigt er ihr ihren Platz in seinem Arbeitszimmer, in dem keine Blumen wachsen; er ist nicht so raffiniert, wie seine reichen Kollegen, die sich für diese Geschmacksfragen interessieren, besser und besser verdienen und sicher sind, daß sie vollkommen sind. Aber er ist ein georgischer Journalist, so typisch und aggressiv, wie ich mir ihn vorstelle. Ich bin froh, daß ich dich hier, in meinem Raum sehe, erzähle, bitte, was du willst und erkläre mir, konkret, bei welcher Sache ich dir helfen kann. Unser Beruf ist anstrengend, manchmal will ich alles vergessen, meine Sache ganz vergessen, aber dieses Narkotikum, der Fernseher, also, unser Fernsehen zwingt mich so zu sprechen und auszusehen, wie wir, alle das gewöhnlich tun; ich habe mich daran gewöhnt, daß ich nichts hindern kann; unser Kanal gehört mir nicht (es ist ganz normal, daß alles so ist, wie ist. Darüber will ich nichts mehr sagen). Aber du? Ich kenne zum Glück Valeri, er ist ein respektvoller Mann, dein Mann. Dein Vater, Gode gibt mir manchmal auch Interviews ohne besondere Schwierigkeiten. Wie viel ich verstehe (in der Disko war, ich verstehe, ich verstehe, keine Zeit für solche Gespräche), du willst deine Probleme unabhängig erledigen, stimmt das? Nein, ich habe eigentlich wirklich keine Probleme, erwidert ihn sofort Magda. Ah, ja, ja, verstehe mich du auch: ich sehe so viele arme Leute, daß, besonders wenn ich müde bin, manchmal alles miteinander verwechseln kann, ich bin auch ein Mensch, verzeihe mir, bitte! Diese Sache, deine Sache ist interessant, wie immer, wenn es sich solche Leute handelt, wie du, mit denen wir gerne zu tun haben, sehr gut, daß du endlich unabhängig werden willst. Wer reich ist, ist reich, es ist sehr leicht und diese Wahrheit ist auch sehr einfach. Aber mein Mann gibt mir manchmal fast kein Geld (nein, er ist nicht sehr geizig!), und mein Vater ist immer entweder in Deutschland, oder in Frankreich, in diesen Ländern besucht er seine Partner zu oft, nicht alles kann er direkt zu Hause allein tun. Das ist natürlich ziemlich bedauerlich. Nur jetzt verstehe ich, daß mein Leben von ihnen abhängt und von ihnen bestimmt wird. Am Sonnabend kann ich dich zu meinem neuen Programm einladen, wie ich dir schon in der Disko versprochen habe. Jeder Titel ist auch nur einfach mein Hobby, sei ruhig und fühle dich ganz sicher, ich schreibe, weil das mir nur zu viel Spaß macht; ich liebe meine Texte, sie werden irgendwo von jemandem übernommen und in der Geschichte bleiben, im Unterschied zu diesen Sendungen, zum Fernsehen, in dem alles vergessen wird und in dem alles virtuell und immateriell ist, jede Nachricht. Rede ich sehr unklar? Nein? Also Danke! Mir ist immer sehr angenehm, wenn mich und meine Produktion jemand lobt, besonders schöne (nein, sympathische) Frauen, wie z. B. du (das Wort Schönheit klingt schon sehr altmodisch, oh, dieser Feminismus!). Unsere Medien entwickeln sich, dieser technische Fortschritt hat zum Glück keine Grenzen, unsere künstlichen Erdtrabanten sind schon überall. Niemand kann schon jetzt den Fernseher ausschalten _, so interessant sind fast alle Nachrichten, mindestens, 99 % von ihnen. Und unsere Bevölkerung verliert schon keinen Augenblick, sie brauchen mehr reale Fakten, ohne die sie nicht leben können, als nur leere Informationen, die wir nirgends beweisen können; unsere Tätigkeit ist zum Glück keine Kunst. Mit meiner Kamera ausgestattet, befinde ich mich manchmal im Irak, besichtige, was unsere Truppen in diesem heißen asiatischen Land tun und mir tun das auch leid, daß unser Präsident nie an meiner persönlichen Talkshow teilnimmt. Aber Präsident ist Präsident (ohne diese Maßnahmen hat auch zu viel zu tun. Und das ist alles gratis. Unsere Bevölkerung hat viel Zeit, sie ist faktisch ganz arbeitslos. Aber ich bin aktiv, nicht so passiv, wie sie. Leider wir haben nicht viel Geld, wie meine gleichrangigen Kollegen im Westen, aber genug, 60 000 GEL in jedem Jahr. Schon (Das will ich aber niemandem erklären, weil unsere Bevölkerung sehr arm ist, sie werden das leider nicht ganz richtig verstehen). Meine Freunde suchen mich manchmal überall. Sie tun alles total. Aber ich bin fast immer sehr weit von ihren Häusern. Es ist mir immer sehr peinlich, mich an sie zu erinnern und weiß ich nicht, was sie in ihren Köpfen haben, warum sie mich so oft besuchen. Ist das klar? Meine liebe Magda, glaube mir, vor dir steht jede Tür offen und mach dir keine Sorgen mehr. Ich denke, es ist dir nicht sehr schwierig, weltbekannt zu werden; deine Stimme ist wunderbar, sie hat dir direkt Gott gegeben und du sollst ihm dafür sehr dankbar sein, aber das verstehst du schon auch sehr gut. Alles wird nicht durch nur unseren Willen bedingt, alles hängt manchmal von der Natur ab und was natürlich ist, wird realisiert. Ich bin fast immer krank, wenn ich sehe, daß für mich niemand applaudiert, ich wollte einmal Schauspieler werden, leider aber ist es zu spät, aber in diesem Schultheater des Lebens kann ich noch ruhig bleiben. Ich fühle, daß innerlich ich auch ein Künstler bin, naja, so begabt, wie das heute möglich ist, wie jeder Künstler, meine kleinen armen Brüder. Alles zu erklären ist sehr angenehm, aber nicht nötig und realistisch. Es gibt sehr viele Bäche, Meere, an die ich denke, weil im Sommer irgendwo zu baden auch sehr angenehm ist. Das Wasser ist in unserem Lande überall so heilig, wie in unseren Kirchen. Also, schließen Sie keine Tür, aber Magda, du bist so sympathisch, daß ich... Das ich an nichts mehr denke. Ich denke nur an mein fleischliches Verlangen, das immer unbefriedigt bleibt, was manchmal ganz natürlich ist. Nein, es ist nicht natürlich, daß ich an dich denke, das soll ich nicht tun, aber das ist logisch. Danke, antwortet sie, hast du keine Zigarette? Ja? Ah, gut! Gib mir eine Zigarette. Danke. Vielen Dank! Nicht nur unsere Männer, sondern auch wir, Frauen haben warme Herzen in der Brust. Mein Spiel beginnt nicht heute, es ist schon alles einmal begonnen und vieles wird schon mit großem Erfolg gekrönt. Meine Karriere ist mir darum wichtig, weil ich schon sehr viele Leute kenne, die meine Musik und meine Stimme hören. Alles tue ich selbst. Ich gewinne immer etwas, nicht ihre herzliche Liebe, sondern etwas Eventuelles, einfach wirklich viel Geld. Auf meiner privaten, einsamen Höhe bin ich gerne angesiedelt, das ist meine bittere Realität, aber ich genieße meine Tragik und das hilft mir sehr. Also, mein Wunsch besteht darin, dass ich unabhängiger werden will, und ich bin heute zu dir gekommen, weil ich weiß, dass du das tun kannst, weil ich glaube, dass in unserer Natur nichts absolut Schlechtes gibt, und wenn es gibt, ist das nur eine zerstörende Phase und nichts mehr, sehr leicht erreiche ich alles und alle sagen, sie flüstert: es ist zu schwierig, so bekannt zu werden, wie bekannt ich derzeit bin. Nein, nein, wir sind nicht krank, und manche Künstler versuchen uns zu heilen, was ich eigentlich ganz unmöglich finde. Diesen Gesellschaftsmitgliedern will ich leider meinerseits mitteilen, dass ich sie absolut nicht brauche und mein Körper braucht sie auch nicht. Meine unabhängig gewordene Persönlichkeit ist mir sehr wichtig, die ich einmal mit meiner Jungfräulichkeit zusammen, meinem Mann, Valeri und meinem georgischen Staat, gewidmet habe. Er schenkt mir aber besonders in dieser letzten Zeit keine Aufmerksamkeit, ich bin unruhig und meine Freude sind nur BH, T-Shirts, Parfüm, oder, sagen wir das so, Handy, zum Beispiel. Ich kenne dich, David, sehr lange und du verdienst mein Vertrauen, das weiß ich total konkret. Alle Männer gehen an mir kaltblutig vorbei, sie wissen, wer ich bin und wer mein Mann ist, was er einfach anrichten kann. Das gefällt mir nicht, trotzdem mir diese im Vergleich zu meinem Mann armen Schweine nicht gefallen. Aber nicht du: du bist ein echter Mann: stark, realistisch, freundlich (verzeihe mir, dass ich dieses alte Wort verbrauche), jung, gesund und stark, wie… Wie Tarzan. Ja. Und nicht sehr wenig Geld verdienst du. Du verdienst fast so, wie ich. Du bist noch kein Millionär, aber ich bin noch auch keine Millionärin, wie mein Mann oder mein Vater, aber er ist nicht sehr jung und werde früher oder später meine Wege gehen, und ich liebe nicht die Männer, die weniger Geld haben, als ich, wie das Claudia Schiffer einmal gesagt hat. Sie ist schon alt, aber diese Wahrheit kann ich nicht vergessen. Aber mein Papa und mein Valeri lieben keine Probleme, wir sind in Georgien und hier tun wir alles heimlich, was wir manchmal tun wollen. Gegen diese Löwen ist unmöglich, zu kämpfen, was ich eigentlich niemandem empfehle; das hat keinen Sinn. So lebe ich ganz isoliert, aber gut kontrolliert und geschützt. Das ist keine goldene Kette, also, ich meine, nicht so schwer, es ist eher eine Liebeskette. Ich kenne dich sehr gut, weiß, dass du weißt, dass du meine Geheimnisse niemandem zeigen darfst, weil deine Natur ist das, du versuchst alles zu wissen und nichts zu sagen. Also, ich kann alles sagen, was ich will: ich will, dass jemand seine Zunge zwischen meine Schamlippen gleiten lässt und mich zu lecken beginnt, dass ich selbst auch dann mit meiner Zunge ganz vorsichtig über seine Eier fahre, küsse sie und seinen harten Penis, nehme ich in meine Hand, damit er normal und gierig, in sehr, sehr, sehr schnellen, aber müden Bewegungen meinen Kitzler leckt und immer wieder seine Zunge in mein Loch einführt, aber damit er nicht in der Lage ist, schnell abzuspritzen. Davon träume ich, ich stöhne, ich stöhne, schon sehr lange, weil ich auch kein Computer und nur eine Frau bin, aber das kann ich mir manchmal aber auch nicht wünschen. Jetzt ja, es ist ziemlich möglich. Nein, ich habe leider keine Möglichkeit hier, trotzdem ich schon volljährig bin (gewöhnlich mit der Vollendung des 18. Lebensjahres, aber nicht in meinen Mund). Mein Alter ist mir sehr wichtig, ich bin zu jung und schon gleichzeitig genug alt), das darf ich nicht tun. Genau, wie in der Kindheit oder in meiner alten, schönen Schule (alles war damals wirklich sehr schön!) onaniere ich bis heute gerne, weil mir in meinem Kreis selbstverständlich kein einziger Mann gefällt. Ja, was kann ich tun? Das ist mein Schicksal, und das ist ganz normal. Ich protestiere nicht gegen diese Ordnung der Onanisten und der impotenten Männer, nein, ich weiß innerlich sehr gut, immer, das ich auch Tochter des Himmels bin, daß ich im Unterschied zu allen anderen Tieren und Menschen keine fleischliche Liebe liebe, die ich tierisch und barbarisch finde, nicht ihre Form, sondern sie, ich will absolut originell sein, diese Wünsche -, trotzdem ich zu beweisen versuche, daß ich auch menschlicher werden kann (das vermeide ich andererseits, zum Glück, immer und sehr gut), was ich in dieser Zeit gar nicht brauche, vergessen, bravo und noch einmal bravo. Vor allem, sind meine Kolleginnen und Kollegen meiner Meinung nach, sehr leidenschaftlich im Bereich der fleischlichen Liebe, stimmt das?, weiß ich zum Glück nicht. Manche Frauen sind gezwungen, ihre Schamlippen, Klitoris, Augen, Wangen, Beine und Brust zu vergessen, jemandem unschuldig zum Opfer zu bringen, und beim Abtrocknen helfen ihnen alle gerne, sie können sogar ihre Grenzen hermetisch abriegeln, aber mit ihnen leide ich nicht mit, wenn diese armen Leute keine Wohnungen, Geld und/ oder Männer, die sie verstehen und ihre natürlichen Wünsche befriedigen sollten, haben, und von diesen Elementen hängt leider ihr Glück oder (art pour l‘art!), diese herrliche und heimliche Sportart (wie wir sie unsererseits verstehen) ab, die es leider nirgendwo gibt; sogar die jüngsten und schönsten Männer und Frauen können hier, in Georgien allein sein, ich bin froh, wenn ich einer Show beiwohne, in Beifall klatsche, sie wollen, unsere armen Gesellschaftsmitglieder ihren Platz in unserem Boot haben, in dem wir, ihre reichen Gesellschaftsmitglieder schon sitzen, und wenn sie keine Erfolge sogar im Bereich der fleischlichen Liebe haben, das ist nur ihre Schuld, so wird es propagiert, von uns, weil wir alles wissen, was normal ist oder: wer normal ist, das wissen wir auch; so verdiene ich mein ganzes Geld, so verdienen meine Fernsehleute ihr Geld, auf Kosten der Ärmsten und der jungen Männer und der jungen Frauen und der Jungfrauen, die in Georgien zu viel sind, es ist kein westliches Land, jawohl, seine alte christliche Kultur ist ganz im Eis, steht bewegungslos, manchmal, sie, diese Kultur, aber egal. Das ist kein Defizit. Das ist kein kulturelles Defizit. Aber ich will nur ein kleines Teilchen retten, weil ich besonders viel verstehe und weil ich alles in dieser Küche weiß, – ich weiß, wo unsere Gedanken, Träume, Ideen, Wahrheiten produziert werden: das sind mein Mann und mein Vater und ihr ganzer Kreis, sie, diese aggressiven Leute (sie sind aggressiv, nur in dem besten Sinne des Wortes) bestimmen, was falsch und was wahr ist, was gut und was schlecht ist und was nicht wahr ist, aber sie tun das nicht, wie es bei uns möglich ist, weil sie alle unsere Fotos, Filme, Bücher etc. Verkaufen und bzw. verbreiten wollen, ihr Produkt ist gleichzeitig ihre Werbung und niemand darf sagen, etwas, also, diese ganze Zivilisation ist vielleicht sehr langweilig und noch etwas mehr. Vielleicht etwas Superoriginelles. Diese fremden und/aber vitalen und bekannten Persönlichkeitsbilder tun alles immer perfekt und die ganze Menschheit hier, die Leute, also, die in Georgien geboren worden sind und die nicht so menschlich sind, wie sie sind, nur einfach Puppen oder: Schachfiguren in ihren Händen, die sie bestellen und sofort bekommen können. Bleiben kannst du ganz glücklich: mein Mann und Mein Vater helfen mir überall, sie lassen mich nie im Stich, und was gesagt ist, ist gesagt: ich will nur diese fleischliche Nähe hier, in diesem Arbeitszimmer (siehst du, wie frei ich bin, wie frei ich spreche? Ich bin frei frei frei), und noch nirgends mehr erleben und dann spurlos verschwinden, damit sie nichts erfahren, okay?, sie können auch viel Geduld haben, mein Mann und mein Vater, mein Mann weiß, daß ich zu dir gekommen bin, aber er ist ein echter Georgier und das sagt er nie, das er weiß, daß ich hier bin und wozu ich dich brauche, er weiß auch sehr gut. Hinterschreiben können sie manchmal sogar nicht, aber sie wissen das. Aber sag das nie und nirgends, das ist zu gefährlich, hinter den Kulissen warten auf sie ihre anderen Frauen, die auch so nervös sind, wie sie, und ihre Grenzen der Geduld kannst du akzeptieren. Ja, ganz richtig: du bist sehr hoch intelligent. Bin ich frei? Weder frei, noch gezwungen und direkt oder indirekt vergewaltigt. Egal, ja, ich habe Angst vor ihnen, und ich liebe sie, nur auf meinem eigenen Boden blüht diese göttliche (himmlische, übernatürliche, unmenschliche?) Blume, die Angst. Und ich kaufe gerne ihre tollen Autos, Polizisten, Soldaten (sie auch ja, sind von mir gekauft worden, trotzdem ich sie nicht essen kann, aber wer weiß?), Kaffe, Tee, Schokolade, und, Marmelade, das alles mag ich immer genießen, weil es nirgendwo etwas Besseres gibt, zum Beispiel, im Himmel auch nicht. Und sie behaupten, diese Leute, daß sie frei leben, als ihr Fleisch, jetzt glüht, ich weiß aber nicht, wie ich sie bestrafen soll, daß sie mir immer nicht zustimmen und ihre Meinungen haben, selbstverständlich, sie sind nicht originell, weil sie diese Wahrheit auch zu falsch verstehen und wenn sie originell werden wollen, neue Sätze wie Kinder zu Hause neue Buchstaben, erfinden, die unverständlich bleiben, aber diese Kreativität bleibt auch verboten und unangenehm reagieren wir auf diese Versuche der Kinder, die uns ihr langweiliges Leben zeigen. Sie können, ja, verstehen, daß dies leben unerträglich langweilig ist, aber nicht wir, weil wir schon nicht in ihrem Alter sind. Promiskuität finde ich auch animalisch (tierisch!), aber nicht ganz oberflächlich denke ich an dieses Wort, das schön klingt, obwohl hier, in Georgien es sogar keine Swingerclubs gibt, Gott sei Dank. Aber unsere KünstlerInnen, die wir innerlich sehr lieben und bzw. Gleichzeitig hassen und nie bemitleiden, sollen etwas Anderes propagieren, nicht sie, die Promiskuität (die sie in Wirklichkeit auch nicht propagieren, aber wie soll man sie anders beleidigen?), sonst klingt es geschmacklos: gewöhnlich zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen, nicht nur etwas Angenehmes und Lustvolles, sondern auch etwas Unangenehmes, sonst kann unser Leben, unsere wunderbare Existenz (mir ist auch ein Wunder, wie wir, alle Menschen bis heute leben, weil wir, manchmal sehr gut wissen, daß alles krank ist, was wir tun, wenn wir nur wollen) langweiliger werden. Nicht das ist unser Problem, daß wir keine Phantasie haben, sondern nur Geld, das, meiner Meinung nach, unseren Wortschatz nicht tötet, glauben Sie mir, ah, nein, glaube mir: du, jetzt kann ich so sprechen, kein Problem. Das klingt aber wunderschön pedantisch, aber praktisch, wie alles, was mich nicht interessiert, trotzdem ich das schon nicht wiederholen mag, auch das, was mir nicht gehören kann, aber ich soll mich schon jetzt sicher fühlen und das tue ich bis heute sehr gut, ausgezeichnet, wie man manchmal sagt. Ja. Ich verstehe dich, Magda, sagt David, ja, meinerseits, verstehe ich dich richtig, ganz richtig, meine Sache ist aber meine Sache. Nicht Vieles, sondern alles wollen diese armen Frauen und Männer erhalten, sie hasse ich, du weißt nicht, wie ich sie hasse, diese Frauen. Diese Frauen. Meine Nerven sind gerade am Ende! Besser sind sie nicht, als wir, und sie vertrauen uns, die Deppen. Vor jedem Bildschirm zitternd, Zeitungen lesend klirren ihre deprimierten Körperteile wie Fahnen. Meine unfangreichen Kenntnisse sind total gegen sie gerichtet, die an alles glauben, was wir ihnen zeigen, ohne unseren besonders unbeschränkten Wortschatz; sie besichtigen meine Schlagzeilen, wie z. B. Ich dich jetzt sehe und glauben sie an Gott, o, ja, oder glauben sie an etwas, was sie ihr Gehirn, unser Kopf, o ja, unser Präsident diktiert. Und sie schreiben auch unsere Diktate mit Erfolg. Egal. Persönlich meine Meinung ist schon bekannt, Jesus ist Jesus, ohne Zweifel soll jemand unser Leben retten, es ist jetzt zu spät, so verstehe ich das. Immer bin ich traurig, wenn mich niemand versteht. Nur ein starker, disziplinierter, aber nicht organisierter Staat kann unsere Probleme vernichten, nicht bald, langsam, sehr langsam, aber streng und unbarmherzig. Und wenn wir diskutieren, wollen, Wahrheiten begreifen, obwohl sie immer im Schatten bleiben, wie diese Leute, diese armen Leute, weil wir sie nicht ganz einfach verstehen oder?, es gibt nur eine einzige Richtigkeit der Richtigkeit, wir können gerne weg und dann unsere Wege, unsere zahlreichen Chancen finden, alles gratis, was wir heute nicht tun. Und wir haben uns daran gut gewöhnt, daß wir schon unter allen Befehlen, diesem Strom, diesem schnellen Blitz (weil ich genug Geld habe) stehen und unsere Wünsche gerne besiegen, unsere geistige Stärke steht uns zur Verfügung, wir sind nicht nur Fleisch, sondern auch Geist, ja, das stimmt. Und unsere Stärke steht jemandem zur Verfügung, der seine Meinung frei äußern darf. Wo sind unsere lieben Menschen, die ich liebe, unser Kredit? Sie sind jetzt überall, überall, aber nicht am Leben und nicht hier, weil ich sie liebe, weil sie das getan haben, diese Menschen, was ich nicht tue, es ist wirklich so, oder?, Wasser zu Wasser. Tut mir leid. Ohne unsere Hilfe, ohne unsere Verpflichtungen ists nichts möglich. Aber unsere große Epoche ist kein Feudalismus, strukturell, poststrukturell sie ist zu kompliziert und raffiniert und wird von jemand anderem komponiert, nicht von uns, wir brauchen unsere Gewalt selbst, ich brauche meine Gewalt, meine echte, jetzt leider nur 99%-ge journalistische Gewalt, wie das Regierungschefs, Geschäftsleute, Naturkatastrophen oder meine Kollegen irgendwo im Westen das tun. An jedem Tag, ohne freie Tage, Erholungen, Ruhe müssen wir unsere menschliche Natur besiegen, was mir, eigentlich, sehr gefällt, weil es jedem Menschen gefallen kann. Sex, diese moderne Sportart hat bis heute leider keine olympische Bedeutung, aber der Preis für dieses immer geheimnisvolle Paradies ist sehr groß, genug groß, und alle Bevölkerungsschichten akzeptieren das. Diese arme fleischliche Liebe ist aber kein Paradies: wenn ich mich mit dieser heiligen, fast mystischen Sache beschäftige, erinnere ich mich, daß der Mensch aus Wasser, Calcium und noch zahlreichen Oxiden und Hyperoxiden besteht. Das ist schon eigentlich nicht mehr nötig. Und schließe ich meine Tür, sitze manchmal allein zu Hause, trotzdem mein Stöhnen in meinem Zimmer fast niemand hört (meine Wände sind genug dicht, sie hören das schon nicht mehr) und sehe allein nur Pornofilme, die ich hasse, nein: die mir nicht gefallen. Es ist vielleicht unverständlich und schwierig, aber ganz christlich und menschlich. Meine Wohnung ist gut, ich verdiene sehr gut und ich brauche niemanden, weil ich keine Zeit habe. Sehr natürlich? Jemand besser hätte selbstverständlich gesagt: ah ja. normal. Aber ich verstehe nicht, warum? Meine Ideen werden verkörpert (ich sehe, daß sie schon verwirklicht werden!), leider nur teilweise schlecht, und diese komische (kosmische oder kosmetische?) Tatsache beunruhigt mich nicht, aber ich bin voll und zufrieden. In Georgien bewegt sich nichts, sogar Erdbeben verändert manchmal die ganze Struktur der Erde, konkret, nur in einem Punkt, _ wie vor einigen Jahren, _ wo zahlreiche Menschen bis dahin keine Häuser haben und manchmal übernachten, wo es leer noch ist. Stelle dir vor: wir können immer reich sein, diese junge Erde verspricht uns diese süße unendliche Realität vor jedem Augenblick, während wir einschlafen. Und wie meinst du, brauchen wir noch keine Hilfe? Noch nicht. Alle Journalisten, die im Zentrum der Fakten stehen, wissen, daß diese Seifen, Anzüge, Hosen, Sonnenbrillen etc. die wir jeder einzelnen Persönlichkeit mit unseren freundlichen Gesichtern zeigen, Mehr Gewalt brauchen und der Bevölkerung reale Hoffnungen und Lust bringen. Unser System funktioniert. Anderen Menschen, die ich in meiner Nähe bemerke, schenke ich keine Aufmerksamkeit. Sie sind innerlich immer total unglücklich, aber ich verstehe nicht, was sie wollen, vielleicht neue Shows wie diese toten Landschaften auf denen oder in denen nicht 99 % Bakterien, sondern mehr Organismen (zum Beispiel Würmer und Larven) und keine Orgasmen mehr leben und sich miteinander zanken. Das Wort Konkurrenz verstehen sie auch richtig, diese kleinen Bakterien, aber leider nicht alle Menschen, nur der stärkste Organismus überlebt, sogar in ihrer Welt, trotzdem sie, alle so primitiv sind. Magda, jetzt sprechen wir von etwas, was intim bleibt –, meine Unterhose ist nicht so feucht, wie beim Tanzen. Lustvollen Pressekonferenzen oder Partys, Vorlesungen wohne ich bis heute gerne bei, mit besonders großem Interesse. Mindestens, warum haben die Armen Angst vor Hunger, Einsamkeit oder Mistrauen, ha? Neue Rezepte, Theorien werden geprüft, ich bin froh, daß sie das so dulden, wie das vorgesehen ist. Grenzen kontrolliert unsere schöne und junge Regierung, sowohl spirituell, als auch fleischlich und materiell. Willst du etwas sagen? In meinem Kopf bleibt nichts mehr, ich will schweigen oder: mein Mund will schweigen. Bitte, sprich! So werden wir genug Zeit sparen, weil du mich so, beim Sprechen, besser kennen lernst, ich denke so. Du weißt, daß ich dich schon besonders liebe, trotzdem so viele Leute sich mit Bitten oder Beschwerden an mich wenden, sie wollen, daß ich alles so zeige, wie es ist (das ist aber leider unmöglich). Leider, sagt Magda, soll ich weniger sprechen, als du, weil ich nur eine Frau bin und nichts mehr. Nein, ich will nicht sagen, daß alle Männer außer dir einfach nur Schweine sind, aber sie sind wirklich Tiere; sie haben fatale, tierische Wünsche. Ich liebe diese blaue Unendlichkeit, die jetzt am Himmel hängt. Nein, ich bin schon daran gewöhnt, daß ich dich lange kenne und du brauchst nicht so viel zu sprechen. Meinerseits will ich hinzufügen, daß mir kein einziger Mann außer dir gefällt. Das wiederhole ich. Soll man wiederholen, daß die Gestorbenen nicht wiederbelebt werden müssen? Wo nur sogar noch ein Tier besser lebt als die absolute Mehrheit, darf es von keiner Demokratie gesprochen werden.
Nach dem letzten, meiner Meinung nach, nicht sehr pathetischen Satz schließt David die Tür hinter sich ab, dreht den Schlüssel herum, schaltet das Licht aus, beide ziehen ihre blauen Hosen runter, der Mann holt den Schwanz aus seiner Hose und steht in der Mitte des Zimmers bewegungslos. Was wird Valeri eigentlich sagen? Flüstert er. Mein Körper, diese beispiellose Gegend, gehört nicht ihm, sondern dem Geld, oder, besser gesagt, seinem Respekt. Nein, vielen Dank, aber das kann ich nicht nehmen, ich bin nicht bereit und, bis heute, noch nicht genug informiert. Nein, David, du weißt nicht, wie reich mein Mann an Frauen ist (außer mir noch einige Mädchen, die sehr unschön sind, sehr unschön, das ist schon zuviel!)! Er ist, stelle dir das vor, vierzig Jahre alt. Er ist sehr zivilisiert und diese Mädchen brauchen sogar keine Seelen haben; diese Bevölkerung haben viele Illusionen und sie wollen daran glauben, daß er ganz impotent ist. Es wird von ihm auch gespielt. Das spielen wir manchmal, zu Hause, wie gestern, in der Nacht. Weil viele viele jungen Leute dürfen das nicht genießen, was er erlebt und das scheint so natürlich zu sein, daß wir darüber noch kein einziges Wort zu sagen und nicht zu diskutieren brauchen. Ohne ihn kann ich aber nicht leben. Und unsere tapferen jungen Leute, die immer jemanden schlagen wollen, die brüllen, gerne in die Kirche oder sterben gehen oder Wein trinken (verzeihen Sie mir, künftige Generationen!), kann Filme und Videoklips sehen, an denen ich teilnehme und onanieren, das ist auch ihr Schicksal, sie lacht. Ich bin auch ein Onanist, mein Penis ist fast in jedem Monat hungrig, aber er heuchelt manchmal nie Mitleid und diese schlechte Gewohnheit will ich überhaupt jetzt mit Füssen treten, leider kann ich selbst ihn nicht mit Füssen treten, der mich immer stört und keine richtige Zeit weiß, nur er verabscheut jede Art Heuchlerei, von denen, die ich persönlich kenne. Valeri will aber immer fort von meinem eigenen Duft (ich weiß konkret nicht, warum), wie er sagt, mein Körper rieche nie genug exotisch. Keine Kinder brauchen wir schon, Ja. Wir brauchen wirklich keine Kinder! Weil wir sehr hoch intelligent sind, wie unser Präsident nie sagt, weil er vermutlich Soldaten und Polizisten zu produzieren braucht, stimmt das? Weiß ich nicht. Ihre Lippen sind rot, wie Grenzen der Schengen-Staaten, künstlich, ihre Schamlippen sind auch rot, aber, ich meine, sie sehen besser aus; noch, mein Mann verspricht mir nichts, weil ich ihm innerlich nicht vertraue und das weiß er gut. Ja. Das stimmt schon. Aber diese armen Leute können alle Versprechungen relativ gut ertragen, leider ist ihnen nicht alles völlig klar, bis heute, wie das Jesus Christus getan hat. Sie sind davon überzeugt, daß wir alles ins Nichts verwandeln können und sagen nichts, das passt zu unserer in Georgien herrschenden neuen Ordnung, und sie sind auch nicht besser, als wir. Sie sind, ich gestehe, ziemlich fanatisch, wie diese ganze schöne Welt. Fick mich, bitte (ich verstehe dieses Wort nicht: wer wen fickt, also, wer dominiert (so verstehe ich dieses Wort), kann ich sagen, wenn Sie mich fragen wollen)! Diese Zensur ist kein Spaß mehr, und nicht denken an Kameras! Ich glaube, jeder Mann kann das ertragen. Fick mich, bitte schön. Bitte! Schwarzweiß ist unser Land, aber das sind meine Farben. Kein Credo. Ich bin nicht hungrig, nein, in meiner harmlosen Natur gibt‘s keine Strebungen mehr nach Nahrungsmitteln (ich halte Diät), Kunst, Wissenschaft und fleischlicher Liebe, meine Selbstverwirklichung ist immer automatisch und bleibt automatisch geregelt.
David, dieser Journalist drückt unserer schönen Magnolie seine linke Hand, und sie zeigt ihm ihr stabiles Glück, unsere sehr kleine und konservative, konservierte Magnolie. Er ist schon dezentralisiert!, aha, aber nicht wie beim Tod, auf den er wartet, aber spricht, sei so ruhig, wie in der Kirche. So versteht er alle Ähnlichkeiten und Unterschiede. Magda sagt, sie bringe ihre Freiheiten ihm zum Opfer. Sie nimmt seinen Penis in den Mund und beginnt ihn langsam zu küssen. In diesem Zentrum der Show, in dem Büro fühlt er sich total nervös, sie ist auch erschrocken und, das ist, ich denke, auch ganz natürlich. Sie ist überzeugt davon, daß sie ihrer „Sache“ gewachsen ist, die sie nicht so fleißig macht, wie eine Hausaufgabe. Am Ende lässt sein Stachel den Kopf hängen, die Studentin steht auch neben dem Tisch, satt, und er flüstert: Magnolie, Magnolie und Jesus. Es gibt viele aktuelle Fragen, die schon nicht gestellt werden. Die Zeit fliegt, aber jetzt nicht so dumm, wie beim Krieg oder der Renovierung der äußeren Fassaden. Ja, Magda steht auf und reicht ihm ihre Hand. Magda, mach dir keine Sorgen, wir sind stark und so können wir bleiben. Nein, ich wiederhole: meine Ehe ist kein Problem.

Hieronymus Bosch. Garten der Lüste
16. 01. 2008
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